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Writing

Lucas Tagebuch

 

Shipoo luca

Hier schreibt Luca 🐾

Ich wurde am 17. April 2021 in der schönen grünen Steiermark geboren. Mein Vater ist ein Shih Tzu mit nicht näher bekanntem Namen, meine Mutter ist die apricotfarbene Pudelschönheit Ellie. Also bin ich ein sogenannter Shipoo - und natürlich bin ich ein Rüde.

Ich erzähle euch hier Woche für Woche meine Erlebnisse, viel Spaß!

Wenn ihr mir schreiben wollt, ich habe sogar eine eigene email Adresse bekommen, meldet euch unter luca@ursulakoller.com

 

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Das Tagebuch von Shipoo Luca 🐾- Reise nach Sardinien

Lucas Reise nach Sardinien

Ciao a tutti an alle und willkommen bei meinem neuen Abenteuer! Diesmal nehme ich euch mit auf eine ganz besondere Reise voller Meer, Boote, wackeliger Stege und ganz vieler neuer Gerüche!

Der Wecker hat mitten in der Nacht geläutet. Also wirklich mitten in der Nacht. Um 3.30 Uhr! Ich sag’s euch ganz ehrlich: Das hat mir überhaupt nicht gefallen. Während Frauli geschniegelt durch die Wohnung gewuselt sind, hätte ich viel lieber weitergeschlafen. Aber nein – Abenteuer warten bekanntlich nicht bis Mittag.

Noch ein bissl verschlafen ging’s dann ab zum Flughafen in Wien. Ich natürlich wieder brav in meiner Tasche. Ganz brav. Also fast immer brav. Ein kleines bissl hab ich schon rausgeschaut, man muss ja schließlich kontrollieren, was da rundherum so passiert. Die liebe Crew von Austrian Airlines hat das zum Glück mit einem Lächeln erlaubt. Ich glaube, sie fanden mich ganz charmant. Kann ich aber auch verstehen.

Nach zwei kurzen Stunden Flug sind wir dann endlich in Cagliari gelandet. Und Leute … was soll ich sagen? Unser Zuhause für die nächste Woche war ein absolutes Träumchen. Ein kleines, feines Boot direkt am Wasser. Genau mein Stil. Gemütlich, schaukelig und mit ganz viel Meerluft.

Am Anfang war ich allerdings ein bissl skeptisch. Dieser Steg! Der hat gewackelt wie ein Wackelpudding. Ich hab mich zuerst überhaupt nicht getraut hinüberzuspringen. Frauli hat gelacht, aber für einen kleinen Hund mit kurzen Beinchen ist das eine ernste Angelegenheit.

Aber wisst ihr was? Mit jedem Tag wurde ich mutiger. Irgendwann bin ich ganz alleine über den Steg spaziert, als hätte ich nie etwas anderes gemacht. Und natürlich hab ich auch regelmäßig die nette Mannschaft von der Homeboat Company besucht. Deren Büro war nämlich auch ein Boot – wie cool ist das bitte?

Hier könnt ihr sie anschauen: Homeboat Company

Ich sag euch: Sardinien und ich, das könnte eine große Liebe werden.

Am nächsten Tag haben wir einen Ausflug ins wunderschöne Naturreservat gemacht – den Parco Naturale Molentargius-Saline. Das ist ein riesiger Park direkt bei Cagliari, berühmt für seine rosa Flamingos. Und jaaaa … wir haben wirklich welche gesehen! Auch wenn man auf den Fotos wahrscheinlich ganz genau hinschauen muss. Aber ich schwöre euch hoch und heilig: Da waren Flamingos! Ganz echte! (NextStop-Italy)

Wir sind gemütlich durch den Park spaziert, vorbei an kleinen Wegen, Wasserflächen und ganz viel Natur. Anfangs war das richtig spannend, überall neue Gerüche und Vogelgeräusche. Aber ich sag’s euch ehrlich: Es war ordentlich heiß. Mein kleines Hundebäuchlein war irgendwann schon ziemlich aufgeheizt und ich hab jede Schattenstelle genutzt, die ich finden konnte.

Nach unserem Spaziergang brauchten wir deshalb dringend eine Abkühlung. Also ging’s weiter an den berühmten Poetto Strand – einen wunderschönen, kilometerlangen Sandstrand direkt am Meer. Das Wasser war glasklar und der Sand herrlich weich. (Dagmara Jadach - Travel Site)

Und jetzt haltet euch fest: Ich habe mich sogar ins Wasser getraut! Erst nur mit den Pfötchen … dann ein kleines Stückerl mehr. Ganz vorsichtig natürlich. Aber am Ende war ich richtig stolz auf mich. Sardinien macht aus mir langsam einen echten Wasserhund.

Nach all den aufregenden Abenteuern brauchte ich erstmal einen ordentlichen Päuschentag auf unserem Boot. Urlaub ist nämlich auch für kleine Hunde anstrengend. Ständig neue Eindrücke, neue Gerüche, neue Menschen – da muss man sich zwischendurch einfach einmal gemütlich zusammenrollen und aufs Meer hinausschauen. Während Frauli Kaffee getrunken hat, hab ich das Bootsleben inzwischen schon richtig genossen. Ein bissl schaukeln, ein bissl schlafen – herrlich.

Aber natürlich konnten wir nicht die ganze Zeit faulenzen. Also machten wir uns später doch noch auf den Weg in die wunderschöne Altstadt von Cagliari. Die historische Altstadt Castello thront hoch über der Stadt und ist wirklich etwas ganz Besonderes – enge Gassen, alte Häuser, kleine Plätze und überall dieser typisch italienische Charme. Hier könnt ihr sie anschauen: Visit Cagliari – Castello Viertel

Wir spazierten durch schmale, verwinkelte Gassen, vorbei an alten Mauern und wunderschönen Ausblicken über das Meer. Besonders beeindruckt hat mich das berühmte Torre del Leone, die mächtige Bastion Bastione Saint Remy und die wunderschöne Kathedrale Santa Maria di Castello. In den Kirchen war es angenehm kühl, was ich persönlich sehr geschätzt habe.

Allerdings muss ich euch etwas verraten: Diese Altstadt besteht gefühlt nur aus Stufen. Überall Treppen. Wirklich überall! Deshalb hat Mami mich zwischendurch immer wieder getragen. Anfangs fand sie das noch ganz lustig, aber nach gefühlt tausend Stufen war sie dann selber ganz schön fertig. Ich dagegen saß gemütlich auf ihrem Arm und hab die Aussicht genossen. Man muss schließlich Prioritäten setzen.

Zum Abschluss unseres Sardinien-Abenteuers haben wir dann noch eine Bootstour rund um das berühmte Sella del Diavolo gemacht – auf Deutsch heißt das „Teufelssattel“. Und ich sag euch: Die Gegend dort ist wirklich wunderschön. Hohe weiße Klippen ragen direkt aus dem türkisblauen Meer, dazwischen verstecken sich kleine Höhlen, geheimnisvolle Buchten und glasklares Wasser. Vom Boot aus konnte man die wilde Küste von einer ganz besonderen Seite sehen. Hier könnt ihr euch die Gegend anschauen: Sella del Diavolo – Cagliari Turismo

Aber ganz ehrlich? Mir war dabei gar nicht so wohl. Dieses Boot hat geschaukelt. Und geschaukelt. Und noch mehr geschaukelt. Während Mami begeistert aufs Meer und die Felsen geschaut hat, hab ich mich sicherheitshalber ganz fest an sie gedrückt. Man weiß ja nie. Für einen kleinen Hund wie mich war das dann doch ein bissl viel Schaukelei.

Trotzdem muss ich zugeben: Schön war es schon. Die Höhlen, die steilen Klippen und dieses unglaubliche blaue Wasser sahen wirklich aus wie aus einer Postkarte. Und Mami war sowieso völlig begeistert. Ich hingegen war danach froh, wieder festen Boden unter den Pfoten zu haben.

Und jetzt zeige ich euch noch den Weg zu unserem kleinen Hausboot-Zuhause. Jeden Tag sind wir über die Stege spaziert, vorbei an vielen Booten, dem glitzernden Wasser und ganz vielen netten Menschen. Anfangs war mir das alles noch ein bissl unheimlich, aber nach ein paar Tagen kannte ich mich schon richtig gut aus und bin geschniegelt wie ein echter Hafenhund herumspaziert.

Unser kleines Hausboot lag so gemütlich im Hafen, dass ich mich am Ende schon fast wie ein richtiger Kapitän gefühlt habe. Morgens mit Meerblick aufwachen, abends den Booten zuschauen und zwischendurch immer wieder ein kleines Nickerchen an Deck – ehrlich gesagt hätte ich es dort noch viel länger ausgehalten.


Das war wirklich eine wunderschöne Reise. Meerluft, Boote, Flamingos, Altstadtgassen, ganz viel Sonne und jeden Tag neue Abenteuer – besser geht’s für einen kleinen Traveldog eigentlich kaum. Kaum waren wir wieder zuhause, da hab sogar ich Sardinien sogar schon ein bissl vermisst.

Stay tuned, denn die nächste Reise kommt bestimmt – schließlich bin ich Luca alias #traveldog 🧳✈️🗺️

Wauwau,
euer Luca 🐾

Ursula Koller